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Partnermassage mit Öl: So gelingt sie

Partnermassage mit Öl: Vorbereitung, drei einfache Grundgriffe, Hygiene – und warum Massageöl nicht für den Sex gedacht ist.

Kurze Antwort: Eine Partnermassage gelingt, wenn der Raum warm ist, ein großes Handtuch als Unterlage bereitliegt und du das Öl erst in deinen Händen anwärmst. Mit drei Grundgriffen, Streichen, Kneten und Kreisen, kommst du an Rücken, Schultern und Füßen weit, solange ihr vorher kurz absprecht, was sich gut anfühlt. Wichtig: Unsere Massageöle und Massagekerzen sind für die Massage gedacht, nicht für den Sex. Verwende sie nicht als Gleitmittel und nicht im Intimbereich, denn Öl kann Latex-Kondome unsicher machen.

Wie bereitest du eine Partnermassage vor?

Eine gute Massage beginnt, bevor die erste Hand auf dem Rücken liegt. Wer liegt, bewegt sich kaum und kühlt schnell aus, deshalb sollte der Raum spürbar wärmer sein als sonst. Dimm das Licht, stell das Handy stumm und leg alles bereit, damit du nicht mittendrin aufstehen musst.

  • Unterlage: ein großes Handtuch oder eine alte Decke auf dem Bett, dem Sofa oder einer dicken Matte am Boden.
  • Zum Zudecken: ein zweites Handtuch für alles, was gerade nicht massiert wird.
  • Kissen: in Bauchlage eines unter die Fußgelenke, ein flaches unter den Kopf.
  • Hände: warm waschen, Nägel kurz, Ringe und Uhr ablegen.
  • Öl: griffbereit neben dir, die Flasche nach jedem Nachnehmen schließen.

Welches Öl eignet sich für eine Partnermassage?

Ein Massageöl sollte gut gleiten, damit deine Hände nicht über die Haut ziehen. Unsere Massageöle haben eine pflanzliche Ölbasis aus Sonnenblumen-, Soja- und Rizinusöl und eine lange Gleitphase, sie sind vegan und in Schleswig-Holstein entwickelt und hergestellt. Für einen Abend zu zweit wählen viele Sensual Rebellion mit Vanille, schwarzem Pfeffer, Sandelholz und Patchouli. Wer es weicher mag, nimmt Floralia Wellness mit Rosenholz, weißem Tee und Magnolie.

Gib das Öl nie kalt direkt auf den Rücken. Nimm eine kleine Menge in die Handfläche, reib die Hände kurz aneinander und leg sie erst dann auf. Wer den Wärmemoment noch stärker mag, beginnt mit einer Massagekerze, deren Wachs bei rund 50 °C zu warmem Öl schmilzt. Wann was besser passt, steht unter Massagekerze oder Massageöl?

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Die drei Grundgriffe: Streichen, Kneten, Kreisen

Du brauchst keine Ausbildung, um eine angenehme Massage zu geben. Drei Griffe reichen für den Anfang, und mit ihnen lässt sich fast jede Körperpartie massieren. Wichtiger als jede Technik sind ein ruhiges Tempo und gleichmäßiger Druck.

GriffSo geht esPasst gut für
StreichenFlache Hände, lange, langsame Züge mit gleichmäßigem DruckAnfang und Ende, Rücken, Arme, Beine
KnetenMit der ganzen Hand sanft zugreifen, leicht anheben, langsam loslassenSchultern, Oberarme, Waden
KreisenKleine Kreise mit Daumen oder Fingerkuppen, Druck nur nach Rückmeldung steigernSchulterblätter, Fußsohlen, Handflächen

Ein Grundsatz gilt bei allen drei Griffen: Eine Hand bleibt immer auf der Haut. Wenn du die Position wechselst oder Öl nachnimmst, lass eine Hand ruhig liegen. So bleibt die Massage ein durchgehender Moment statt einer Reihe einzelner Berührungen.

Rücken, Schultern, Füße: Wie gehst du vor?

Starte in Bauchlage mit dem Rücken. Verteile das Öl mit langen Streichbewegungen von unten nach oben, links und rechts neben der Wirbelsäule, und über die Schultern wieder zurück. Auf die Wirbelsäule selbst drückst du nicht, dort streichst du höchstens sanft entlang.

An den Schultern kommt das Kneten ins Spiel: Greif den Bereich zwischen Hals und Schulter mit der ganzen Hand und lass langsam wieder los. Den Nacken massierst du nur mit leichtem Druck. Zum Schluss sind die Füße dran, die Fußsohle mit den Daumen in kleinen Kreisen, die Zehen einzeln ausgestrichen. Plant für jeden von euch etwa 20 bis 30 Minuten ein und tauscht danach die Rollen.

Wie sprecht ihr über Druck und Grenzen?

Eine Massage ist nur dann schön, wenn sie für beide passt. Fragt vorher kurz, welche Stellen gerade nicht berührt werden sollen und wo es kitzelt oder empfindlich ist. Während der Massage reicht ein einfaches Signal: „mehr Druck“, „weniger“, „genau so“. Ein Nein oder Stopp gilt sofort und ohne Erklärung.

Wer massiert wird, darf sich trauen, Rückmeldung zu geben, und wer massiert, muss nicht jede Minute nachfragen. Nach ein paar Minuten findet ihr meist einen gemeinsamen Rhythmus. Und nehmt den Druck raus: Eine Massage darf einfach eine Massage sein.

Massageöl beim Sex? Unsere klare Empfehlung: nein

Unsere Massageöle und Massagekerzen sind für die Massage der Haut gedacht, nicht für den Sex. Verwende sie nicht als Gleitmittel, nicht im Intimbereich und nicht an Schleimhäuten.

Dafür gibt es auch einen Sicherheitsgrund: Öle und ölhaltige Produkte können Latex angreifen. Ein Latex-Kondom kann dadurch porös werden oder reißen und schützt dann nicht mehr zuverlässig, weder vor einer Schwangerschaft noch vor sexuell übertragbaren Infektionen. Das gilt für Massageöle genauso wie für das geschmolzene Öl einer Massagekerze.

Wird es nach der Massage intimer, wascht das Öl vorher gründlich mit Wasser und Seife von Händen und Haut ab. Für alles, was mit einem Kondom in Kontakt kommt, nur Produkte nehmen, die ausdrücklich als kondomverträglich gekennzeichnet sind.

Hygiene und Flecken: Was gehört vorher und nachher dazu?

Frisch geduscht und mit sauberen, warmen Händen fühlt sich eine Massage für beide besser an. Teste ein neues Öl vorher an einer kleinen Hautstelle, etwa in der Armbeuge, und lass gereizte oder verletzte Haut aus. Öl gehört nicht in die Augen und nicht ins Gesicht.

Nach der Massage nimmst du überschüssiges Öl mit einem Handtuch ab, oder ihr duscht kurz. Damit keine Flecken bleiben, liegt das große Handtuch zwischen Haut und Bettwäsche, am besten ein älteres oder dunkles. Ölflecken auf Textilien lassen sich meist mit etwas Spülmittel vorbehandeln, bevor sie in die Wäsche gehen. Ein Tipp für den Boden: Öltropfen auf Fliesen oder Parkett machen ihn rutschig, also gleich wegwischen.

Wie ein ganzer Abend zu zweit aussehen kann, zeigt unser Plan für einen Massage-Abend am Valentinstag. Welcher Duft zu welcher Stimmung passt, steht unter Welches Massageöl für welchen Anlass?

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Häufige Fragen

Wie massiere ich meinen Partner richtig?

Raum warm, Handtuch als Unterlage, Öl in den Händen anwärmen. Mit langen Streichbewegungen am Rücken beginnen, an den Schultern sanft kneten und an den Füßen mit den Daumen kreisen. Den Druck vorher und zwischendurch absprechen.

Kann ich Massageöl beim Sex verwenden?

Nein, das empfehlen wir nicht. Unsere Massageöle und Massagekerzen sind für die Massage gedacht, nicht für den Sex, nicht als Gleitmittel und nicht für den Intimbereich. Öl kann außerdem Latex-Kondome porös machen, sodass sie nicht mehr zuverlässig schützen.

Sind eure Massageöle als Gleitmittel geeignet?

Nein. Unsere Massageöle sind für die Massage der Haut gedacht, nicht als Gleitmittel und nicht für die Anwendung an Schleimhäuten oder im Intimbereich.

Wie vermeide ich Ölflecken auf der Bettwäsche?

Leg ein großes, am besten älteres oder dunkles Handtuch unter. Ölflecken auf Textilien mit etwas Spülmittel vorbehandeln, bevor sie in die Wäsche kommen.